Was ist Parodontologie?

Parodontitis ist eine Erkrankung des Zahnhalteapparates, die durch eine bakterielle Infektion hervorgerufen wird. Bei Nichtbehandlung geht die anfängliche Entzündung des Zahnfleisches in tiefere Schichten des den Zahn umgebenen Gewebes über, führt zum Abbau des gesamten Stützapparates inklusive Knochen und endet unweigerlich im Zahnverlust. Auch systemische Erkrankungen (Asthma, Herzleiden, Zuckerkrankheit [Diabetes mellitus], Osteoporose, Rheuma u. a.) stehen im Zusammenhang mit der Parodontitis.

Prävention, Behandlung und Nachsorge sind Aufgabe eines parodontologisch tätigen Zahnarztes. Nach genauer Analyse der Erkrankung (u. a. Ausmessen der Zahnfleischtaschen) werden die Ursachen – die Bakterien beherbergenden Zahnbeläge – minimiert, im besten Fall eliminiert. Ein Erfolg ist nur durch Optimierung der häuslichen Mundhygiene und adäquate Beseitigung der Beläge im Rahmen der professionellen Zahnreinigung (PZR) und darauf folgende Parodontalbehandlung mit anschließender konsequenter Nachsorge (mind. 2x jährl. PZR) möglich. Ziel der Behandlung ist die Erhaltung des entzündungsfreien status quo des bereits geschädigten Zahnhalteapparates. Im Einzelfall kann auch Stützgewebe regeneriert werden.

 

 

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Informationen Parodontalbehandlung
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Wann kommt die Methode zum Einsatz?

Zahnfleischentzündung, die folgende Ursachen haben kann:

  •     Plaque (Zahnbeläge)
  •     Genetische Faktoren
  •     Rauchen, Stress
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